Datenbankentwicklung dokumentieren

Kampfgummibaerlie

Datenbank-Guru
Beiträge
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Ich würde gerne nach einem relativ hochstehendem Datenbankentwicklungs-Niveau die Datenbank erst planen, dokumentieren (evtl. auch Gedankengänge) damit ich es später einfacher habe, bei ähnlichen Problemen schneller richtig zu agieren.

Ich würde mir das coden der Datenbank gerne so einteilen, dass ich mir ein "pro interval" Ziel setze, welches ich hoffentlich erreiche und wenn nicht, dann unter Umständen bei einem anderen Punkt weiterarbeiten und quasi nie zum "stillstand" zu kommen, bis die Datenbank vervollständigt wurde.

In meinem Fall glaube ich ist das eher die "langeweile" mein Motivator, damit ich irgendwas mache...

Möchte meine Umstände nicht jedem aufzwingen, von dem her sage ich es mal so:
ich habe zeit...

Klarerweise würde ich gerne weiterhin mit PostgreSQL arbeiten, ich denke aber, dass ich über das ER-Modell von pgadmin hinaus bin, weil ich mir bereits eigene Spaltentypen erstelle... (eh eig. schon eine Ewigkeit ^^)

Ich habe bisher auch noch nie mit dem ER-Tool von pgAdmin oder einem anderen ER-Tool gearbeitet, sollte ich damit anfangen, weil andere deutlich besser sind und mir die Basis bewusst sein sollte?

Wenn ja, was könnte ich denn konstruieren? Ich bin einfallslos ^^

Meine Angehensweise wäre wie folgt:
1.: Das Ziel überlegen
2.: Die Vorziele definieren
3.: Die Vorziele sortieren und/oder ergänzen
4.: Die Vorziele coden
5.: Das Ziel coden

Ich arbeite nach wie vor überwiegend gerne mit meinen Homepages...

LG und danke für Anregungen im Voraus!
Kampfgummibaerlie...
 
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Was möchtest Du entwickeln? Eine Webanwendung?



Intervallziele:
- Design / Layout / Frameworks
Hier kann viel vorgegeben sein / werden, durch die Auswahl von Frameworks und deren Möglichkeiten (z.B. Javascript, HTML5), Teilfunktionen auf dem Client abzuwickeln (was natürlich für den Serverbetrieb die Ressourcen schont)
- Bestimmung von Applikationsdatenmodell, also Datenhaltung, die nur dem Betrieb der Software dient.

- Benutzer, Rollen, Funktionen

- Personen, Benutzer-Profile

Bis hier her vermutlich immer gleich bei einer Webanwendung, je nach Bedarf.

- Fachinhalt (z.B. Sonderangebote)
- Kerninhalt (Stammdaten)
- Grundfunktion > eigentlicher Nutzen



- Hilfsfunktionen
- Import Fachinhalte
- generalisierte Skripte zum einfachen Import und Generierung von Testdaten
- ..

- Komfortfunktionen
..

Auswahl der Architektur:
Dieser Schritt erfolgt im Idealfall nach Erfassung der Anforderungen, für die dann die besten Werkzeuge und Modelle gewählt werden. Das ist aber eher ein professionelles Vorgehen und für eine private Veranstalung eben doch sehr festgelegt durch die vorhandenen Skills und (bezahlbare) Tools.

Jedes "Intervallziel" wie du es nennst, sollte im Idealfall eine "vollständige", abgeschlossene, zusätzliche Funktion liefern, die man gut testen kann.
Konkret wäre es bspw. das Anlegen, Ändern, Löschen von Daten für eine neue Funktion.
Datenmodelle sollten dabei natürlich den Normalisierungsregeln folgen. Bereiche, deren Nutzen und Ausprägung noch fraglich oder ungeklärt, kann man m.E. gut mit JSON abbilden. So kann man kurzfristig und flexibel Änderungen vornehmen, ohne häufig das Kern-Datenmodell ändern zu müssen.
Dann immer dort ein neues Intervall beginnen, wo es den meisten Nutzen verspricht.

Der Planungsgedanke ist m.E. vollkommen richtig. Als Anfänger muss man sich darauf einstellen, diese Pläne vielleicht nicht all zu weit festzuzurren, da eben einfach Fehler in der Planung passieren oder falsche Vorstellungen bestehen. Bedeutet, man muss auch mal was wegwerfen, einen Schritt zurück, anders weiter machen und neu planen.
Das betrifft auch den Faktor Zeit. Vielleicht ist es gar nicht so gut, viel Zeit zu haben. Ein Merkmal für ein Intervallziel sollte durchaus sein, was kann ich bspw. in einem Monat (oder andere Zeitintervalle) schaffen.
 
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Danke @dabadepdu ...

wie vl. bekannt habe ich absolut keinen zeitdruck und ich habe offenbar auch probleme mir selbst einen solchen zu machen.

ich habe mir inzwischen, wie evtl. auch bekannt, einen VPS organisiert, sprich ich könnte mir verschiedene Ideen vornehmen.
anbei denke ich, dass mir die einsame Hobbytätigkeit auch ein wenig druck macht, sich das aber wiederum im negativem Sinne zeigt.

mein traumwunsch wäre, dass ich das projekt weshalb ich hierher gekommen bin irgendwann noch abschließen kann (Mimoso und so), auch wenn meine Mutter im Jänner sehr wahrscheinlich in die Pension gehen wird und sich (bisher) kein übernehmer gefunden hat.

eine parallele idee wäre, dass ich eine kleinere Webanwendung für meine "bar" schreibe, auch wenn diese recht statisch wäre...

eine überlegung von mir ist auch, dass ich für meine tätigkeit kaum/keine beurteilung bekomme und ich durch das schulsystem bisher immer irgendeine note auf den kopf geworfen bekommen habe, auch wenn ich nicht der eifristigste schüler bin/war, weil ich ja jetzt (nächsten september) recht wahrscheinlich wieder in der schule anfangen werde und hoffentlich eifriger als früher dem unterricht nachgehen werde.

ich denke das problem ist auch, dass ich die schule nicht machen muss, weil die steigerung meiner finanzen oder ähnlichem sich wohl mein restl. leben kaum verändern werden, weil mir doch einige die meinung entgegen bringen "geh nichtmehr arbeiten, bleib in der pension/rente", was auch einen gewissen druck ausübt, denke ich, aber ja...

um nicht zuviel von mir zu erzählen, das soll bedeuten ich sollte mir einfach die arbeit stückchenweise "gönnen" und in der lage sein, die Arbeit auch mal liegen zu lassen. (workaholic in pension/rente xD)

für mich bedeutet das jetzt im grobem gesagt:
die arbeit aufteilen, und eine funktionsfähige basis aufbauen, welche dann entsprechend weiterentwickelt werden kann!

frage zum schluss:
sollte ich die Endziele und aufgeteilten Zwischenschritte auf festes Papier bringen? (recht egal, ob ich schreibe oder das ganze ausdrucke, hauptsache auf festem Material)
 
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